Warum Kompressionstrümpfe beim Wandern?

Aktualisiert: 6. Okt. 2021

Kompressionstrümpfe werden immer häufiger auch beim Wandern und Gehen auf langen Strecken genutzt, aber was bringt die abgestufte Kompression? Vor allem weil auch normale Wandersocken bereits Schutz beim Wandern bieten, stellt sich diese Frage. Allerdings sind die Beine beim Wandern einer Vielzahl von Herausforderungen ausgesetzt und normale Wandersocken helfen oft nur bei Blasen oder kleinen Verletzungen. Kompressionsstrümpfe können hier mehr Hilfe bieten. Denn beim Wandern werden die Beine stark belastet. Häufig sind unsere Muskeln die starke Belastung auch nicht gewohnt, Man geht ja nicht jeden Tag wandern.


Wobei Können Kompressionstrümpfe beim Wandern helfen:


Kompressionstrümpfe als Wandersocken beugen Muskelkater vor und helfen dem Körper, Energie zu produzieren


Während des Wanderns produziert der Körper das Abfall Produkt Milchsäure. Diese kann über einen längeren Zeitraum in den Muskeln bleiben und verursacht dadurch Muskelkater. Durch die abgestufte Kompression, deren Druck die Venen enger macht, wird die Milchsäure viel schneller weitergeleitet. Dadurch wird die Gefahr eines Muskelkaters verringert und der Körper regeneriert sich schneller. Dies hilft nicht nur während des Wanderns, sondern auch bei der Regeneration nach dem Wandern. Bei mehrtägigen Wanderungen ist das oft besonders wichtig.


Die Kompressionsstrümpfe sind unten enger als oben. Die abgestufte Kompression hilft den Beinen, die Auswirkung der Schwerkraft zu überwinden. Deswegen erzeugen Kompressionstrümpfe einen Druck, der den Beinen dabei hilft, sauerstoffarmes Blut und die Abfallprodukte schneller zum Herzen zu leiten. Auf dem Weg werden neue Nährstoffe und Sauerstoff zugeleitet. Das nährstoffreiche und sauerstoffreiche Blut wird wieder in die Beine gepumpt. Dadurch bekommen die Beine das, was Sie brauchen schneller und effizienter.


Kompressionsstrümpfe als Wandersocken können Krämpfe verhindern:


Krämpfe können durch eine übermäßige Benutzung der Wadenmuskulatur verursacht werden und sind beim Wandern nicht selten ein Problem. Kompressionstrümpfe bauen einen Druck auf die Waden auf und „halten“ diese dadurch fest. Dadurch bewegen sich die Muskeln beim Laufen weniger, die Anstrengung der Beine verringert sich und die daraus resultierende Ermüdung wird verlangsamt.


Kompressionsstrümpfe als Wandersocken reduzieren Schwellungen:


Auch Schwellungen an Füßen, Knöcheln und Beinen treten beim Wandern auf. Häufig werden sie durch die Ansammlung von Wasser verursacht. Kompressionstrümpfe erzeugen an diesen Stellen einen Gegendruck, der die Ablagerung von Wasser verringert und dadurch auch die daraus resultierenden Schwellungen.


Kompressionsstrümpfe als Wandersocken schützen die Beine vor Sträuchern etc. auf den Wegen:


Kompressionstrümpfe schützen die Beine auch vor Brenneseln, Sträuchern oder anderen natürlichen Hindernissen. Außerdem sammeln sich Schmutz und Staub auf den Socken und nicht auf den Füßen, was beim Wandern immer hilfreich ist.


Natürlich treten bei Probleme bei jedem Menschen unterschiedlich stark oder auch gar nicht auf. Es lohnt sich aber immer die Kompressionssocken auszuprobieren und sich selbst ein Bild zu machen, ob man eine Verbesserung von Beschwerden spürt oder nicht.





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